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Aktuelles 2017-02-06T11:49:21+00:00
Gebäude verursachen rund ein Drittel der CO2-Emissionen und knapp 40 Prozent des gesamtdeutschen Energieverbrauchs. Um die Klimaschutzziele zu erreichen und Deutschland weniger abhängig von Energieimporten zu machen, hat die Bundesregierung 2002 die Energieeinsparverordnung (EnEV) eingeführt. In der Energieeinsparordnung sind die energetischen Anforderungen an Bestands- und Neubauten festgelegt. Hierzu zählen neben Wärmedämmstandards auch die Vorgaben zur Klima- und Heizungstechnik. Dabei gilt die EnEV für fast alle Bauten, die klimatisiert und beheizt werden. Ziel dieser Verordnung ist es, das erhebliche Potenzial zur Energieeinsparung bei Gebäuden zu nutzen und den Energieverbrauch in Deutschland insgesamt zu senken. Seit dem 1. Mai 2014 ist die aktuelle Fassung der Energieeinsparverordnung, die EnEV 2014, in Kraft.

ENERGIEEINSPARVERORDNUNG IM NEUBAU

Die energetischen Vorgaben zu Neubauten nehmen den größten Teil der Energieeinsparverordnung ein. Ziel ist es, den Energiebedarf zur Warmwasserbereitung und zur Gebäudebeheizung zu senken. In diesem Zusammenhang wird jedoch nicht nur die insgesamt bezogene Energiemenge berücksichtigt, sondern auch die Art der verwendeten Energieträger mit ihren jeweiligen Umweltauswirkungen. So wirkt sich die Verwendung von erneuerbaren Energien günstiger auf die Bilanzierung aus als beispielsweise Gas, Öl oder Strom. Neben der Raumkühlung und -heizung werden auch Lüftungsanlagen oder die Warmwasserbereitung bei der Berechnung der Energiebilanzierung berücksichtigt. Weitere Vorgaben betreffen die Reduzierung von Wärmebrücken und die Luftdichtigkeit des Gebäudes. Die Mindeststandards der aktuellen Energieeinsparverordnung sehen vor, dass ein Neubau für Heizung und Warmwasserbereitung je Quadratmeter lediglich 60 bis 70 Kilowattstunden pro Jahr benötigen. 2016 wird eine neue Fassung der Energieeinsparverordnung in Kraft treten, die die energetischen Anforderungen für Neubauten nochmals um 25 Prozent erhöht. Wer einen Hausbau plant, sollte daher bereits heute die künftigen energetischen Mindeststandards berücksichtigen, um teure Nachbesserungen zu vermeiden.

VORGABEN DER ENERGIEEINSPARVERORDNUNG BEI SANIERUNG UND MODERNISIERUNG

Der überwiegende Anteil der Bestandsbauten in Deutschland steht in energetischer Hinsicht weit hinter den Vorgaben der Energieeinsparverordnung zurück. Da diese Gebäude den bundesweiten Primärenergiebedarf in den kommenden Jahrzehnten weit stärker bestimmen werden als Neubauten, sieht die EnEV für Bestandsbauten eine Reihe von Nachrüst- und Austauschpflichten vor. So müssen beispielsweise vor dem 1. Oktober 1978 eingebaute Gas- und Öl-Standardkessel ausgetauscht und Warmwasser- und Heizungsrohre in nicht beheizten Räumen gedämmt werden. Darüber hinaus sind in der Energieeinsparverordnung „bedingte“ Anforderungen festgehalten, die nur im Zuge einer Modernisierung von Gebäuden beachtet werden müssen.

Sie planen einen Neubau oder eine Sanierung gemäß den energetischen Vorgaben der Energieeinsparverordnung? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gern zu sämtlichen Anforderungen und Maßnahmen der EnEV rund um die Dachkonstruktion und Dachdämmung.

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